Beim Trauergottesdienst für die Opfer des islamistischen CSD-Attentats in Berlin hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor „Intoleranz“ gewarnt. „Nicht erst ein solcher Anschlag wie gestern Abend gefährdet unsere Freiheit“, sagte er am Sonntagnachmittag in der Marienkirche am Alexanderplatz. „Intoleranz, Ausgrenzung, Diskriminierung, dumme Redensarten, schlechte Witze sind ein Teil solcher Gewalt.“ Dafür erhielt er lautstarken Applaus.
Der Attentäter war seit Jahren polizeibekannt und wollte sich 2025 dem Islamischen Staat (IS) in Syrien anschließen. Aus diesem Grund hatte sich Ballout noch vor seiner Festnahme in Berlin in Haft im Libanon befunden. Allerdings ließ ihn die libanesische Justiz nach drei Monaten frei, woraufhin er nach Deutschland zurückkehrte. Dort wurde er aber erneut festgenommen. Später hatte ihn das Amtsgericht Tiergarten zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
























